Archiv für Dezember 2009

Selbstverwaltetes Zentrum für Miltenberg?!

Eine lange Zeit gab es hier keine Neuigkeiten mehr zu diesem Thema und in der Zwischenzeit ist so einiges passiert. Zwei Teilnehmer der Grillparty vom 28.03.09 mit der für einen neuen Raum demonstriert wurde wurden verurteilt, weil sie vermummt gewesen und damit gegen das Versammlungsgesetz verstoßen haben sollen. Dann gab es mal wieder einen Zeitungsartikel, der die Suche thematisierte. Leider schafften wir es beides mal aus zeitlichen Gründen nicht, hier dazu Stellung zu nehmen. Deswegen wollen wir mal wieder auf einen von uns sehr geschätzten Blog aus Aschaffenburg verweisen, auf Subradikal erschien beides mal jeweils ein sehr lesenswerter Artikel dazu („Verurteilt wegen nichts“ und „Jugendtreff Miltenberg: Überwachte Freizeitgestaltung & Frustration“).
Aber keine Sorge, das Projekt ein selbstverwaltetes Zentrum in Miltenberg zu schaffen ist nicht eingeschlafen und wurde nicht aufgegeben und nun gibt es auch endlich wieder neues, zu vermelden. Die Jugendinitiative für ein selbstverwaltetes Zentrum ist nun endlich auch unter einer eigenen Adresse zu erreichen: mil-z.de.vu (Die Seite ist noch unfertig).

Von ihr wurde bereits Kontakt mit der Presse aufgenommen, was ihr einen großen Zeitungsartikel einbrachte (nachzulesen hier), in dem sich der amtierende Bürgermeister Bieber erneut selbst durch seine Äußerungen unmöglich machte, auf die Frage ob er bereit wäre mit einer Sprecherin der Initiative zu reden sagte er: „Die soll zurück nach Klingenberg, wo sie herstammt!“ damit widersprach er sich auch noch selbst. Vor einigen Wochen hatte er in der Zeitung noch verkündet, dass es der Stadt um ein Jugendzentrum für den Landkreis ginge, im Gegensatz zu früheren Äußerungen, in denen es noch hieß dass ein Zentrum in Miltenberg nur für Miltenberger sei. Und nun behauptet er wieder ein Raum in Miltenberg könne nur für Miltenberger sein und würde sich nur mit miltenberger Vertretern der Initiative zu einem Gespräch bereit erklären. Diese sieht das verständlicherweise nicht ein und sagte, dass sie jederzeit zu Gesprächen bereit ist, allerdings mit Vertretern die sie selbst bestimmen. Die Argumentation dass ein solches Zentrum nur für miltenberger Jugendliche da sein könne, gab es seit den Anfangszeiten der JUI schon mehrfach und wurde auch regelmäßig widerlegt,
In dem Zeitungsartikel forderte die Initiative außerdem noch, innerhalb eines Monats wenigstens eine Übergangslösung bereitzustellen, da sie sonst wieder ihren Zielen Nachdruck verleihen müsse.

In diesem Sinne:
Freiräume für Alle schaffen und Verteidigen!

Griechenland

Nichts ist vergessen! Der Kampf geht weiter! Für die Anarchie!

Ein Jahr ist vergangen, seit im athener Stadtteil Exarchia ermordet wurde. Auch heute ist nichts vergessen, zehntausende sind in Griechenland auf der Straße, um gegen die Ungerechtigkeiten des Systems anzugehen. Der griechische Staat antwortet wiederum mit Repression und Gewalt um den Aufstand niederzuschlagen.

Unsere Solidarität geht an die, die in Griechenland und sonst wo auf den Straßen sind.

Allen die sich über die Situation in Griechenland auf dem laufenden halten wollen sei dieser Blog ans Herz gelegt:

http://tearsandangergreece.blogsport.de/

Solidarität muss Praktisch werden!




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