Hausbesetzung in Geringswalde

Die Miltenberger Jugend ist nicht die einzige, die mit reichlich Problemen (u.a. die bisher erfolglose Suche nach einem Jugendraum) zu kämpfen hat. Aktuell findet in Gerigswalde, einer Kleinstadt mit 5000 EinwohnerInnen in Sachsen, eine Hausbesetzung statt. Auch dort wurden bestehende Räumlichkeiten von der Stadt geschlossen. Seitdem kämpfen dort – wie hier – die Jugendlichen für neue Räume. Nun haben sie sich dazu entschlossen das Schicksal endlich selbst in die Hände zu nehmen und haben sich ihre Räume einfach genommen in dem sie ein leerstehendes Haus besetzten. Zur Zeit wird mit den BesitzerInnen des Hauses noch verhandelt, aber offenbar scheint eine längerfristige Duldung der Besetzung möglich.
Eventuell sollte sich jetzt auch die Jugendinitiative in Miltenberg überlegen, ob es nicht an der Zeit für einen Strategiewechsel wäre. Denn von sich aus wird die Stadt Miltenberg wohl nicht von ihrer Ignoranz der bestehenden Probleme abweichen.

Weitere Informationen und den aktuellen Stand gibt es auf dem Blog der BesetzerInnen in Gerigswalde:
http://squatgw.blogsport.de/

An dieser Stelle sprechen wir den BesetzerInnen dort noch unsere Solidarität aus. Wir wünschen ihnen dass auch weiterhin alles gut verläuft.

Update:

Inzwischen ist das Haus in Geringswalde geräumt, aber die Verhandlungen dort gehen weiter. --> „Squad Geringswalde Geräumt“

Auch in Miltenberg hat sich endlich was getan. Die Stadt hat sich für ein Gebäude entschieden, welches als neuer Jugendraum genutzt werden soll schrieb der „Bote vom Untermain“. Dazu wird die „Jugendinitiative für ein selbstverwaltetes Zentrum in Miltenberg“ in Kürze eine Pressemeldung veröffentlichen welche dann auf mil-z.de.vu nachzulesen sein wird.





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