Archiv der Kategorie 'Aktuelles'

Aktion für Zentrum / Angriff auf die Pressefreiheit durch Polizei

Für Autonome Zentren!

Wie wir schon berichteten wurde von der Jugendinitiative für ein unabhängiges Zentrum an die Stadt die Forderung gestellt innerhalb eines Monats endlich etwas zu unternehmen, um sichtbare Ergebnisse vorzuweisen. Dieser Monat ist um und immer noch immer wurde nichts unternommen. Aus diesem Grund kam es von den Jugendlichen erneut zu einer spontanen und kreativen Aktion, um die Forderungen zu untermauern und das Problem zu veranschaulichen: Mit einem selbst gebastelten Jugendraum aus Pappkartons und guter Musik wurde auf dem Platz, vor dem miltenberger Rathaus die Eröffnungsfeier nachgestellt, wobei auch die Presse eingeladen wurde. Leider wurde der eingeladene Pressevertreter direkt nach eintreffen der Polizei von eben dieser weggeschickt. Dies sehen wir als eindeutigen Angriff auf die Pressefreiheit!

Auch Subradical berichtete darüber: klick!
Im Anschluss noch der vollständige Bericht, der Jugendinitiative für ein unabhängiges Zentrum (mil-z.de.vu): (mehr…)

Selbstverwaltetes Zentrum für Miltenberg?!

Eine lange Zeit gab es hier keine Neuigkeiten mehr zu diesem Thema und in der Zwischenzeit ist so einiges passiert. Zwei Teilnehmer der Grillparty vom 28.03.09 mit der für einen neuen Raum demonstriert wurde wurden verurteilt, weil sie vermummt gewesen und damit gegen das Versammlungsgesetz verstoßen haben sollen. Dann gab es mal wieder einen Zeitungsartikel, der die Suche thematisierte. Leider schafften wir es beides mal aus zeitlichen Gründen nicht, hier dazu Stellung zu nehmen. Deswegen wollen wir mal wieder auf einen von uns sehr geschätzten Blog aus Aschaffenburg verweisen, auf Subradikal erschien beides mal jeweils ein sehr lesenswerter Artikel dazu („Verurteilt wegen nichts“ und „Jugendtreff Miltenberg: Überwachte Freizeitgestaltung & Frustration“).
Aber keine Sorge, das Projekt ein selbstverwaltetes Zentrum in Miltenberg zu schaffen ist nicht eingeschlafen und wurde nicht aufgegeben und nun gibt es auch endlich wieder neues, zu vermelden. Die Jugendinitiative für ein selbstverwaltetes Zentrum ist nun endlich auch unter einer eigenen Adresse zu erreichen: mil-z.de.vu (Die Seite ist noch unfertig).

Von ihr wurde bereits Kontakt mit der Presse aufgenommen, was ihr einen großen Zeitungsartikel einbrachte (nachzulesen hier), in dem sich der amtierende Bürgermeister Bieber erneut selbst durch seine Äußerungen unmöglich machte, auf die Frage ob er bereit wäre mit einer Sprecherin der Initiative zu reden sagte er: „Die soll zurück nach Klingenberg, wo sie herstammt!“ damit widersprach er sich auch noch selbst. Vor einigen Wochen hatte er in der Zeitung noch verkündet, dass es der Stadt um ein Jugendzentrum für den Landkreis ginge, im Gegensatz zu früheren Äußerungen, in denen es noch hieß dass ein Zentrum in Miltenberg nur für Miltenberger sei. Und nun behauptet er wieder ein Raum in Miltenberg könne nur für Miltenberger sein und würde sich nur mit miltenberger Vertretern der Initiative zu einem Gespräch bereit erklären. Diese sieht das verständlicherweise nicht ein und sagte, dass sie jederzeit zu Gesprächen bereit ist, allerdings mit Vertretern die sie selbst bestimmen. Die Argumentation dass ein solches Zentrum nur für miltenberger Jugendliche da sein könne, gab es seit den Anfangszeiten der JUI schon mehrfach und wurde auch regelmäßig widerlegt,
In dem Zeitungsartikel forderte die Initiative außerdem noch, innerhalb eines Monats wenigstens eine Übergangslösung bereitzustellen, da sie sonst wieder ihren Zielen Nachdruck verleihen müsse.

In diesem Sinne:
Freiräume für Alle schaffen und Verteidigen!

Griechenland

Nichts ist vergessen! Der Kampf geht weiter! Für die Anarchie!

Ein Jahr ist vergangen, seit im athener Stadtteil Exarchia ermordet wurde. Auch heute ist nichts vergessen, zehntausende sind in Griechenland auf der Straße, um gegen die Ungerechtigkeiten des Systems anzugehen. Der griechische Staat antwortet wiederum mit Repression und Gewalt um den Aufstand niederzuschlagen.

Unsere Solidarität geht an die, die in Griechenland und sonst wo auf den Straßen sind.

Allen die sich über die Situation in Griechenland auf dem laufenden halten wollen sei dieser Blog ans Herz gelegt:

http://tearsandangergreece.blogsport.de/

Solidarität muss Praktisch werden!

Nazi-Angriff auf jugendlichen Anarchisten, vor dessen Haustür.

Es folgt die Schilderung eines glücklicherweise glimpflich verlaufenen Angriffs auf einen antifaschistischen Jugendlichen.

Am 10.11.09 gegen ca. 23 Uhr klingelte es bei besagtem Jugendlichen an der Türe. Die 3 Personen an der Tür gaben sich als seine Freunde aus. Als er die Tür öffnete ging einer der „Besucher“ auf den Jugendlichen los. Da der Angreifer scheinbar schwer angetrunken war, konnten seine Angriffe aber glücklicherweise abgewehrt werden.
Der Angegriffene legte sich daraufhin schlafen um gegen 2:00 erneut von einem Läuten an der Türe geweckt zu werden. Diesmal war er zwar vorbereitet und bewaffnete sich für alle Fälle mit einem Schlagstock. Aber wider bessere Vernunft öffnete er dennoch die Tür und traf vor dem Haus 4 Personen, 2 von ihnen vermummt. Eine der Personen griff den Jugendlich sofort mit einem Messer an, was dieser glücklicherweise gerade noch durch einen Schlag mit dem Stock auf dessen Oberarm abwehren konnte.
Daraufhin lies der Angreifer das Messer fallen, schrie noch einige Beleidigungen („Scheiß Zecke“) und flüchtete dann mit seinen Begleitern.

Da er am vorangegangenen Tag mit einer uns bekannten Neo-Nazi-Dame am Bahnhof eine verbale Auseinandersetzung hatte, gehen wir davon aus, das es sich bei dem nächtlichen Angriff um eine Art Racheakt bzw. einen Einschüchterungsversuch von rechter Seite handelt. Zudem ist der Angegriffene sich ziemlich sicher unter den Angreifern den Freund der besagten jungen Frau wiedererkannt zu haben.

Auch wenn dieser Angriff offensichtlich nur die unorganisierte Aktion einiger Betrunkener Nasen war, sollte eins klar sein: Diese Nazis sind gefährlicher als manche/r wahrhaben will.

Solche Angriffe auf anders denkende dürfen auf keinen Fall zur Gewohnheit werden!
Antifaschistischer Selbstschutz muss Organisiert werden!
Siempre Antifa!

p.s. Wir entschuldigen uns, dass diese Meldung so spät erst veröffentlicht wurde, hat leider nicht früher geklappt.

FAU in Aschaffenburg

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Bei der FAU (Freie Arbeiter/innen Union) handelt es sich um eine anarchosyndikalistische Gewerkschaft, die sich klar „von den sozialpartnerschaftlichen, zentralistischen und hierarchischen Funktionärsapparaten der herrschenden Gewerkschaften“ (Zitat der FAU-AB im Selbstverständniss) abgrenzt und die Interessen der Arbeiter in allen Lebensbereichen durchzusetzen versucht (Mittel hierzu: Wilde Streiks, direkte Aktionen, etc.), mit dem langfristigen Ziel eine selbstverwaltete Gesellschaft ohne Bosse und Lohnsklaverei zu schaffen. Die FAU besteht daher auch nicht aus „hierarchischen Funktionärsapparaten“ in denen Funktionäre die im Grunde wieder nur ihre eigenen Interessen Vertreten und somit den Arbeitgebern in die Hände spielen von oben das sagen haben, sondern aus eigenständigen Basis-Ortsgruppen. Die von unten steuern und sich für ihre Sache einsetzen.

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Wahltag!

NPD in Aschaffenburg? NEIN DANKE!

Ein Infostand auf dem die NPD ihre Rassistische Hetze hätte verbreiten können konnte gestern, durch die Bloße Anwesenheit von zahlreichen Antifaschisten verhindert werden.

Über die Ereignisse informierte Subradical mit 2 Artikeln:

Nr. 1: „Für Interkulturelle Wochen geworben – NPD zieht sich zurück“

Auszug:
„Heute in Aschaffenburg: Mit einem bunten und rhythmischen Infostand wird für die Interkulturellen Wochen geworben; die NPD, die am gleichen Platz einen Infostand abhalten wollte und diesen untersagt bekam, baut offensichtlich auch an anderen Stellen in der Stadt keinen Infostand mehr auf.“

Nr 2: „NPD lügt sich die Tatsachen zurecht“

Auszug:
„Wir hatten vermutet, dass die NPD von „Bütteln des Systems“ und „rotfaschistischer Antifa“ schreiben und steif und fest die Behauptung verbreiten wird, die Stadt Aschaffenburg hätte ihr keinen geeigneten Platz für einen Infostand angeboten. Aber es kam viel besser. In der heute schon im Internet publizierten Erklärung zum ausgefallenen Infostand schreibt die NPD von „`Antifa´ mit Schaum vorm Mund“, „drogenverseuchte, infantile Klientel“, „`Antifanten´ mit ihren schwammigen Milchgesichtern“ und so weiter.“

Jahrmarktromantik

Vom 28.08. bis zum 6.09. fand in Miltenberg die alljährliche Michaelismesse statt. Jahr für Jahr wird sie als DAS Großereignis des Umkreises angepriesen. Mit überteuerten Fahrbetrieben und Bier lockt sie tausende Besucher an und bietet zusätzlich wie jeder andere Jahrmarkt auch Essens- und weitere Verkaufsstände. Traditionell sind solche Veranstaltungen auch Magnet für Menschen rechtsextremer Gesinnung.

So kam es beispielsweise vor dem Weinzelt zu einem Übergriff durch bekannte Nazi-Schläger auf einige Punker. Während der Auseinandersetzung zog eine der Nasen einen Teleskopschlagstock, welcher glücklicherweise doch nicht benutzt wurde, da Securitykräfte eintrafen. Die Nazis zogen sich ins Zelt zurück, während die sich sammelnde antifaschistische Jugendliche vom Sicherheitspersonal zurückgedrängt wurden. Als der Neonazi später von Polizisten durchsucht wurde, konnte der Schlagstock nicht gefunden werden. Durch hohen Alkoholkonsum aufgeputscht versuchte der Faschist später noch einmal die Jugendlichen anzugreifen. Er wurde allerdings von Ordnungshütern aufgegriffen, was ihn nicht daran hinderte, „zum Abschied“ den Hitlergruß zu zeigen.
Abgesehen von diesem Vorfall kam es die ganze Zeit über zu regelmäßigen Pöbeleien durch „stolze Deutsche“, die auch keine Probleme damit hatten, ihrer Meinung in Form von T-Shirt-Sprüchen wie „Nationalisten Deutschland“ offen kundzutun. Solche Aufschriften mit rechtsextremem Hintergrund prägten das tägliche Bild der Messe. Scheinbar hatte weder der brave Messebesucher von nebenan noch Sicherheitsbedienstete Probleme damit. Anders sah es aus, wenn mensch optisch dem linken Spektrum zugeordnet wurde. So wurde einem Jugendlichen der Eintritt ins Bierzelt verwehrt, da das Sicherheitspersonal (Zitat:) „keine linken Bazillen“ dort sehen wollte. Nachdem der betroffene Jugendliche sich dann doch noch über einen Seiteneingang Zutritt verschaffte und von denselben Sicherheitskräften im Zelt angetroffen wurde, warfen sie ihn wieder hinaus. Dann fand eine verbale Auseinandersetzung statt, bei der sich diese selbst als „Nazis“ bezeichneten, woraufhin die Situation eskalierte und der Jugendliche zu Boden geschlagen wurde. Dabei verletzte er sich das Knie und die Nase, wurde festgenommen und erhielt ein Messeverbot. Zu allem Überfluss hat er nun noch Anzeigen wegen Beamtenbeleidigung und Körperverletzung am Hals.
Das Sicherheitspersonal betreffend war dies nur ein Vorfall von vielen, so war beispielsweise am Montag, den 31., war im ,,Bote vom Untermain“ von einem anderen Vorfall zu lesen. Ein Jugendlicher, der auf einem Tisch tanzte, wurde von Securitykräften aus dem Festzelt geprügelt und gegen einen Container geschleudert, wobei er so stark verletzt wurde, dass er im Krankenhaus stationär behandelt werden musste.

Ein Fazit ersparen wir uns mal und verweisen Stattdessen auf einen sehr lesenswerten „Offenen Brief“ der auf Subradical veröffentlicht wurde, welchen wir auch unterzeichnen würden ;-) .

400 auf Demonstration in Würzburg!

No border no nation - Stop deportation!

Ca. 400 Leute demonstrierten am 05.09. in Würzburg gegen die Abschottung der Außengrenzen Europas, rassistische Asylpolitik und die Unterbringung von Flüchtlingen in Gemeinschaftsunterkünften sowie gegen die kapitalistische Verwertungslogik.

AAU Bericht:

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No Border No Nation – Stop Deportation!

Am 5. September wird in Würzburg die von uns mitorganisierte Demonstration gegen die Würzburger „Gemeinschaftsunterkunft“ stattfinden.
Zu dieser wollen wir hiermit noch einmal Aufrufen!

Beteiligt euch am Antikapitalistischen Block!
Für eine Welt ohne Flüchtlingslager,
eine Welt ohne Abschiebung,
eine Welt ohne Grenzen,
für die Freiheit!

http://noborders.blogsport.de

Der gesamte Aufruf:
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