Archiv der Kategorie 'Presse'

Pressemitteilung zur Berichterstattung der Polizei.

Wer am Sonntag die „Prima-Sonntag“ im Briefkasten hatte, Montagmorgen den „Boten vom Untermain“ aufschlug oder wer sich einfach nur am Wochenende die Presseberichte der Miltenberger Polizei ansah, konnte schnell zu dem Eindruck kommen, dass es in Miltenberg zu richtigen „Mai-Krawallen“ durch Autonome kam, vergleichbar mit Hamburg oder Berlin.
Diese Krawalle äußerten sich offenbar dadurch, das eine Gruppe von „Punkern“ am Bahnhof saß, bis sie einen Platzverweis bekam, sich später ein betrunkener Besucher einer „Musikveranstaltung“ mit den Outlaws (Motorad Club) prügelte und dabei verletzt wurde und zudem ein weiterer, ebenfalls betrunkener Jugendlicher angefahren wurde, weil er unachtsam die Straße überquerte.
Jetzt fragt sich nur was die „Autonome Gruppe Miltenberg“ und der 1. Mai damit zu tun haben sollen? Der Polizeibericht versucht offenbar das Ganze so darzustellen, dass diese „Autonome Gruppe“ alles, mit Hinblick auf den ersten Mai organisiert hätte. Wirkt irgendwie unglaubwürdig und lächerlich, nicht wahr?
Schon weil wir als „Autonome Gruppe Miltenberg“ zu einer ganz anderen (einer politischen) Veranstaltung mobilisierten.
Aber offenbar nicht unglaubwürdig genug, dass die Zeitungen dies unkommentiert übernehmen und auch einige Leser nun anfangen über die Autonomen die nur Krawalle wollen zu schimpfen.

Aus diesem Grund haben wir eine Pressemitteilung verfasst, welche auch hier nachgelesen werden kann:

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Bildung statt Banken!

Pressemitteilung zum Bildungsstreik, Aschaffenburg am 19.6.09
geschrieben von Aktivisten der autonomen Gruppe

Am Freitag, den 19.6.09, fand am Karl-Theodor-v.-Dalberg Gymnasiuum zwischen 11 und 13 Uhr ein spontaner Bildungsstreik mit anfangs bis zu 50 Schülern statt.
Die Schüler versammelten sich um ca. 11 Uhr mit Flugblättern und zwei Transparenten vor dem Haupteingang des Gymnasiums. Die Transparente wurden neben dem Eingang befestigt. Kurz darauf trat der Direktor der Schule, Herr Dr. Bauer, heraus und wies die Streikenden auf die Pflicht des Unterrichtsbesuchs hin, worauf sich einige der Schüler vom Streik entfernten. Allerdings schien er die Aktion der Schüler nicht allzu negativ zu bewerten, da er die weiteren Streikenden in Ruhe ließ und sich zurück zog. Daraufhin formierte sich eine Spontandemonstration die begann, durch die Schule zu ziehen. Die Streikenden wurden auf Grund ihrer lautstarken Parolen noch etwa fünf Minuten wieder herausgeschickt und ernteten auf ihrem Weg über den Pausenhof äußert großen Zuspruch (in Form von Zurufen und Jubel) der dort angrenzenden Klassen, die ihren Unterricht normal durchführten. Die Schüler verblieben bis etwa 12 Uhr vor der Schule. Danach bildeten ca. 20 Streikende eine weitere Demonstration durch die Stadt, welche von der Schule aus über die Platanenalle, Herstallstraße und über den Freihofsplatz zog. Die Teilnehmer, die zwischen 13 und 19 Jahren alt waren, kehrten gegen 13 Uhr zur Schule zurück und lösten dort die Versammlung auf. Im allgemeinen schienen die Passanten positiv zu dem Beitrag des Aschaffenburger Gymnasiums zur bundesweiten Bildungsstreikwoche eingestellt zu sein…

Stellungnahme

Am Wochenende wurde von uns eine Stellungnahme, als Antwort auf den Artikel im „Boten vom Untermain“ verfasst, und diese an die Zeitung gesendet. Darin gehen wir unter anderem auf unsere genauen Vorstellungen eines autonomen Jugendzentrums ein.

Diese kann nun auch hier nachgelesen werden:

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